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Kategorie: Aus der Praxis

  • Kinderwunschbehandlungen auf dem Prüfstand

    Kinderwunschbehandlungen auf dem Prüfstand

    Ein gesundes Baby braucht eine gesunde Mutter und diese Mutter muss gut ernährt sein

    Vor 40 Jahren kam das erste künstlich gezeugte Baby in Erlangen zur Welt. Seither sind Kinderwunschbehandlungen nahezu eine Selbstverständlichkeit. Kinderwunschzentren gibt es in jeder größeren Stadt. Sie werben mit hohen Erfolgsquoten und damit, die Paare mit Kinderwunsch gut zu betreuen.

    Die Wirklichkeit ist jedoch eine andere. Nur jede 4. Befruchtung ist erfolgreich. Nach 4 Versuchen gibt die Hälfte der Paare frustriert und enttäuscht auf, nachdem vor allem die Frauen durch eine körperliche und seelische Hölle gegangen sind.

    Die Kosten sind hoch und die Behandlungsmethoden erschreckend einseitig.

    Ich habe viele Paare, die so eine Behandlung durchgemacht haben. Die Hälfte hat nach 4 Behandlungen aufgegeben. Die andere Hälfte hat das lang ersehnte Kind. Doch weder Mutter noch Kind sind nach der Geburt gesund, fit und fröhlich.

    Die Babys leiden oft an Neurodermitis, die Mütter nehmen an Gewicht zu, sind erschöpft, ausgelaugt und oftmals so deprimiert, dass sie sich an dem lange ersehnten Kind nicht so freuen können, wie sie ursprünglich dachten. Sie sind überfordert.

    Wenn das Baby ständig schreit und die Mutter erschöpft ist, ist das kein Spaß. Manche Babys entwickeln Neurodermitis oder sind ständig erkältet, haben Blähungen oder schreien aus nicht ersichtlichen Gründen, was die Mütter von Arzt zu Arzt treibt.

    Es ist schon eine ganz normale Empfängnis und Schwangerschaft eine Höchstleistung für eine Frau. Die stressige Hormonbehandlung und Insemination davor und die vielen Enttäuschungen haben ihre Spuren hinterlassen. Die Mütter sind geschwächt.

    Von der richtigen Ernährung für sich und das Baby haben sie von ihren Ärzten nichts gehört. Die hormonellen Zusammenhänge kennen sie ebenso wenig wie die Bedeutung von Spurenelementen, Vitalstoffen, Vitaminen und Aminosäuren. Immerhin sind Hebammen wie eh und je gut informiert und stehen mit Rat und Tat, soweit sie selbst es wissen, hilfreich an der Seite der jungen Mütter.

    Ärzte machen U-Untersuchungen, bei denen sie selten irgendein Problem rechtzeitig erkennen geschweige denn sinnvolle Hilfen anbieten. Das haben Ärzte nicht gelernt. Sie sind zuständig für Impfungen und für die häufigen Erkältungen und Darmprobleme der Kinder. Ihre Tipps sind wenig hilfreich. Denn ein Kind, das ständig schreit ist ein „Schreibaby“ oder „das gibt sich von selbst wieder“. Der Natur sei Dank, dass viele Probleme mit der Zeit tatsächlich verschwinden.

    Sinnvoll wäre es meiner Meinung nach, schon lange Zeit vor der geplanten Schwangerschaft ein gesünderes Leben zu führen.

    Es dauert ca. 2 Jahre nach dem Absetzen der Pille bis sich der Hormonhaushalt der Frau wieder normalisiert hat. In diesen 2 Jahren hat Frau Zeit genug, sich gesund zu ernähren, ihren Darm und ihr Immunsystem so fit wie möglich zu machen. Eine lange Zeit für eine junge Frau. Auch ihrem Partner wird ein gesünderes Leben guttun und eine natürliche unkomplizierte Schwangerschaft erleichtern.

    In einer Zeit, in der Böden ausgelaugt sind und das täglich frisch gekochte Mittag- oder Abendessen als unwichtig erachtet wird und Nudeln jedweder Form die Hauptgrundlage einer Mahlzeit ist, ist es kaum verwunderlich, dass Menschen immer kränker werden.

    Frauen, die schwanger werden wollen brauchen eine ausgewogene Ernährung, die viel Eiweiß, Ballaststoffe und Vitamine enthält. Besonders wichtig sind sämtliche B-Vitamine, die vor allem in Fleisch enthalten sind. Doch Fleisch wird immer weniger gegessen, da vegetarische und vegane Ernährung als besonders „gesund“ gilt und Tierwohl und Umwelt an erster Stelle stehen.

    Nur: Der Mensch ist ein Mischköstler. Er braucht Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Wer wenig Fett isst, muss es durch mehr Kohlenhydrate ersetzen. Und wer wenig Eiweiß isst, muss ebenfalls mehr Kohlenhydrate essen. So gerät das sensible Ernährungsgleichgewicht aus dem Lot. Erst fehlt die Energie, dann Kraft und Motivation. Schließlich wird der Mensch durch die Mangelernährung krank. Immunsystem und Hormone geraten durcheinander und Schmerzen entstehen.

    Je eher die Ernährung umgestellt wird, umso schneller regeneriert der Mensch.

    Wie geht das? Wo sind die Fehler, wo die Mängel?

  • Neurodermitis bei Kindern – Warum sie so schwierig zu behandeln ist.

    Neurodermitis bei Kindern – Warum sie so schwierig zu behandeln ist.

    Und Eltern, Kinder- und Hautärzte bei der Behandlung ziemlich hilflos sind

    13 % der Kleinkinder leiden heutzutage an Neurodermitis. Neurodermitis ist keine bedrohliche Erkrankung, dafür eine äußerst unangenehme, juckende und für Kinder und Eltern sehr anstrengende Erkrankung.

    Die Ursachen sind unbekannt. Aus meiner Erfahrung sind sie ausgesprochen vielfältig, was die Behandlung so schwierig macht. Wie der Name schon sagt, hat Neurodermitis meistens einen psychischen Anteil, wie bei fast allen Erkrankungen. Den zu finden ist besonders schwierig.

    Bei jeder Erkrankung müssen zwingend Körper, Geist und Seele parallel behandelt werden.

    So ist es auch bei Neurodermitis.

    Parallel bedeutet, die Mutter, als wichtigste Bezugsperson zu behandeln, ist für den Erfolg das A und O. Dazu werde ich einige Krankheitsverläufe in weiteren Blogs schreiben.

    Ohne eine Ernährungsumstellung wird es kaum gehen. Ein gesunder Darm ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde Haut, ebenso wie eine optimal arbeitende Leber, eine optimal arbeitende Niere und gesunde Hormondrüsen, allen voran die Schilddrüse.

    Kinder mit Neurodermitis reagieren stark auf Zucker, auf Getreideprodukte und Milch. Immer mehr beobachte ich, wie Hauptnahrungsmittel der Kinder Getreide in Form von Nudeln, Pizza, Brot, den in Bayern so beliebten Brezen, Müsli und Nutella-Toast ist.

    Leaky gut bei Kindern

    Kinder haben bis zum 3. Lebensjahr ein leaky gut. Daher muss die Ernährung der Kinder besonders ausgewogen und vollwertig sein. Getreide und Zucker fördern sog. SIBO = small intestinal bacterial overgrowth, was zu Darmentzündungen, Blähungen, Durchfällen und Verstopfung führt. Da das Blut vom Darm in die Leber führt ist infolge dieser überbordenden Bakterien die Leber mit der Entgiftung überfordert. Als Hilfsmaßnahme entgiftet der Organismus so lange über die Haut, bis die Bakterienkultur im Darm wieder normal ist. Das geht nur durch Weglassen von Getreide und Zucker. Und durch die Zufuhr lebensnotwendiger Mikronährstoffe, Vitamine und Aminosäuren.

    Kinder lieben Homöopathie

    Die richtige Homöopathie bei Neurodermitis zu finden ist nicht leicht. Oft kombiniere ich verschiedene Mittel. Die einen, um Leber und Niere zu kräftigen, die anderen, um Gifte und Schwermetalle schneller aus dem Körper des Kindes zu bekommen. Meist braucht auch die Mutter entweder ein homöopathisches Mittel oder eine Bachblüte.

    Die Stressachse der Mutter verstärkt Neurodermitis beim Kind

    Jedes Kind spürt Stress, Aufregung und Angst bei der Mutter und verspürt ähnliche Gefühle, was die Neurodermitis verschärft. Ein Neurodermitis-Schub wiederum sorgt für noch mehr Aufregung bei der Mutter. Ein Teufelskreis, der dringend unterbrochen werden sollte.

    Doch wie geht das?

  • Ich habe Rücken

    Ich habe Rücken

    Warum sich die Entgleisung des Säure-Basen-Haushalts als erstes in Rückenschmerzen äußert

    Rückenschmerzen kennt wohl jeder. Die meisten Krankschreibungen erfolgen aufgrund von Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Unfällen und psychischen Erkrankungen. Das sollte zu denken geben.

    Die Erklärung für Rückenschmerzen ist regelmäßig eine Fehlhaltung, zu schwere Arbeit, zu viel Sitzen, zu wenig Bewegung, Übergewicht, die moderne Arbeit vor dem Bildschirm oder das Alter.

    Die Behandlung ist einfach: Schmerztabletten, Physiotherapie, eine Schmerzspritze und der Rat, abzunehmen und Sport zu machen.

    Schmerzspritzen sind im akuten Fall sehr wirkungsvoll, der Schmerz ist weg – fürs Erste. Oder Schmerztabletten für einige Zeit. Wer Glück hat, bei dem verschwinden die Schmerzen bevor er süchtig ist nach Schmerztabletten. Wenn die Rückenschmerzen nach 3 Wochen nicht weg sind, wird es schwierig.

    Die Gründe für Rückenschmerzen sind so vielfältig,

    so unterschiedlich, dass es fast unmöglich scheint, die Ursache zu finden und wirkungsvoll auszuschalten. Schmerztabletten und Schmerzspritzen schalten das Symptom aus, nicht aber die Ursache. Die liegt oft tief. Sie kann an falscher Ernährung liegen, an Nährstoffmangel, an Ärger, Frust, Sorge, Angst, an den Hormonen, am Kiefer, in den Zähnen, an einer Schwermetallbelastung, an alten Virusherden, an Gewebsentzündungen irgendwo im tiefen Inneren des Körpers und vielem mehr.

    Im einfachsten Fall ist es eine Übersäuerung des Gewebes. Auf Stress jedweder Art reagiert der Körper mit einer Übersäuerung. Das ist meine Beobachtung. Kann die Säure nicht abgebaut werden, kristallisiert sie und lagert sich so wie Salzkristalle ins Gewebe ein, also in Muskeln, Sehnen und Bänder. Diese werden unelastisch, verhärten und verkürzen sich.

    Der kluge Körper lagert Säurekristalle entlang der Wirbelsäule ein

    Wenn der Rücken sich steif und unbeweglich anfühlt und der Nacken schmerzt, dann ist es die im Nacken und oberen Rücken kristallisierte Säure, die man fühlt. Der Körper ist klug genug, Säuren dort abzulagern, wo sie am wenigsten stören – im Nacken und entlang der Wirbelsäule. Dort ist viel Platz, viel Fett- und Muskelmasse und keine wichtigen Organe. Dies gilt für die einfachen Fälle.

    Richtig schlimm wird es meist erst dann, wenn die Lendenwirbelsäule betroffen ist. Hexenschuss, Ischias und schlimmstenfalls ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule zwingen die Betroffenen dazu etwas zu unternehmen. Manche stellen ihre Ernährung um, nehmen ab, bewegen sich mehr oder machen Yoga, gehen ins Fitness-Studio oder schwimmen regelmäßig – das hilft fast immer.

    Noch besser wäre es meiner Meinung nach, zu entsäuern. Das geht anfangs ganz einfach und schon nach 1-2 Wochen lassen die Schmerzen nach, das Gewebe wird weicher und elastischer. Apotheken beraten dazu und haben verschiedenste Mittel gegen Übersäuerung.

    Bereits 1840 wurde Natriumhydrogencarbonat entdeckt und seither bei Sodbrennen eingenommen. Das war hilfreich, natürlich und wirkungsvoll, bis es heute weitgehend durch Protonenpumpenhemmer ersetzt wird. Dabei ist es für mich die einfachste, gesündeste und billigste Möglichkeit, sowohl Sodbrennen schnell zu lindern, als auch einfache Rückenschmerzen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker dazu. Rückenschmerzen sollten immer von einem erfahrenen Therapeuten abgeklärt werden.

    Wenn die Rückenschmerzen trotzdem bleiben und weder Schmerztabletten noch Spritzen noch einfache Entsäuerungsmaßnahmen helfen, wird es Zeit, die Ursache zu suchen. Denn nur wer die Ursache kennt, findet die richtige Therapie.

  • Schmerzen – woher kommen sie und was können Sie dagegen tun

    Schmerzen – woher kommen sie und was können Sie dagegen tun

    Die häufigsten Schmerzen sind Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schmerzen in Muskeln und Bindegewebe, Kopfschmerzen und Bauchschmerzen.

    Schmerzen sind wichtig, um Leben zu schützen. Wer sich schneidet oder verbrennt, wird ruckartig die Hand zurückziehen. Dieser Reflex ist überlebenswichtig.

    Schmerzen entstehen aufgrund von Verletzungen und Unfällen und heilen nach einer gewissen Zeit wieder aus. Der Grund ist bekannt. Anders ist es bei chronischen Schmerzen. Sie entwickeln sich langsam, sind erst harmlos und werden mit der Zeit immer heftiger.

    Wichtig ist, die Ursachen für den Schmerz beim Arzt Ihres Vertrauens abklären zu lassen. Es könnte immer etwas Schlimmeres dahinterstecken. Findet Ihr Arzt keine Ursache, dann machen Sie sich selbst auf die Suche danach.

    Was sind die Ursachen von Schmerzen?

    Entzündungen, Verspannungen, Druck, Hitze, Kälte, eingeklemmte Nerven, übersäuertes und mit Giftstoffen beladenes Gewebe und verstopfte Blutgefäße sind aus meiner Sicht die Hauptursachen. So lösen sich Verspannungen meist wenn der Muskel entspannt und die Milchsäure nach einem Muskelkater entsorgt der Körper auch selbst wieder. Ebenso wie das Immunsystem beispielsweise eine Mandelentzündung oder eine Schnittwunde wieder heilt.

    Ein gesunder Körper braucht weder Arzt noch Tabletten

    Jede Heilung geht von selbst, ohne jegliches Zutun, ohne Medikament. Das Immunsystem ist klug genug, genau zu wissen, wie es reagieren muss, um Körper und Seele zu heilen.

    Chronische Schmerzen – wenn das Immunsystem überfordert ist

    Dann braucht es Hilfe. Ärzte verordnen dann Antibiotika, Kortison, Schmerzmittel, Muskelrelaxantien und Psychopharmaka. Recht viel mehr gibt es nicht gegen Schmerzen oder sie schneiden das Gewebe heraus, das die Schmerzen ausmacht. Es mag anders aussehen, aber viel mehr gibt es leider nicht.

    Natur und Naturheilkunde sehen Schmerzen anders.

    Wie geht die Natur mit Schmerzen um?

    Wer vor der Zeit der chemischen Medizin krank war vertraute auf die Selbstheilungskräfte seines Körpers, auf Ruhe, besonders nahrhaftes Essen, auf Pflanzenheilkunde, Rast und der Pflege durch seine Mitmenschen. Und auf seinen Glauben. Mehr gab es nicht.

    Wie geht die Naturheilkunde mit Schmerzen um?

    Ziemlich vielschichtig und oft ratlos. Dennoch hat sie mehr zu bieten als Kortison, Schmerzmittel und Antibiotika. Von Entgiftungs- und Entsäuerungstherapien, von Infusionstherapien, Ernährungsumstellung, pflanzlichen Heilmitteln, Homöopathie, Bachblüten bis hin zu Akupunktur, Akupressur, Schröpftherapien, Heilfasten und Entsäuerungsmaßnahmen gibt es so einiges.

    Die Therapie ist so gut wie der Therapeut oder: Erfolg hat, wer ins Schwarze trifft

    Egal, ob nun Schulmediziner oder Naturheilkundiger. Eine Therapie ist nur dann erfolgreich, wenn sie richtig ist und auf die Schmerzen und den Kranken passt. Das kann manchmal erstaunlich einfach sein, meist ist es ein langer Weg, den der Patient zusammen mit seinem Therapeuten gehen darf. Eine wirkliche Hilfe suchen sich Betroffene in der Regel erst, wenn sie merken, dass es nicht anders geht. Und wenn ihnen klar wird, dass sie selbst etwas ändern müssen.

    Was Albert Einstein schon wusste:

    Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, mit der sie entstanden sind.

    Und: Es gibt viele Wege zum Glück: Einer davon ist, aufzuhören zu jammern.

    Was ist die Ursache Ihrer Schmerzen?

  • Sodbrennen – Reflux

    Sodbrennen – Reflux

    Sind Ärger, Stress, Zucker, Brot, Nudeln und Tabletten die Ursache?

    Am schnellsten wirkt bei Sodbrennen einfaches Natronpulver, roher Kartoffelsaft, Nux vomica in der D4-Potenz, Heilerde oder andere basische Mittel. Das beruhigt den Magen und erhöht den pH-Wert. So ist meine Beobachtung.

    Wichtig ist es, die vielen Kohlenhydrate, also Gebäck, Brot, Nudeln und vor allem Obst weitgehend wegzulassen. Besonders belastend ist Obst abends, was viele Menschen als gesundes Essen empfinden. Rohkost verträgt abends kaum jemand, auch keinen Salat.

    Im Liegen wird das Sodbrennen noch schlimmer und kann einen dauernden Hustenreiz auslösen.

    Zu Kohlenhydraten sollte man immer Eiweiß und Fett essen, das schont den Magen. Man könnte sich ein Beispiel an den Franzosen nehmen, die zu Weintrauben und Wein immer fetten Käse essen. Das macht Obst und Alkohol und überhaupt Kohlenhydrate verträglicher.

    Die Alpha-Amylase – Verdauungsenzym der Speicheldrüsen

    Kauen ist sehr wichtig, damit die Alpha-Amylase, das Verdauungsenzym der Speicheldrüsen, die Kohlenhydrate vorverdauen kann. Im Magen geht das kaum mehr. Im Magen werden Eiweiße verdaut, also Fleisch, Eier, Käse. Kohlenhydrate, die nicht ausreichend eingespeichelt sind, können vom Magen nicht verdaut werden. So produziert der Magen verzweifelt immer mehr Salzsäure, was zu Sodbrennen und später Magenschleimhautentzündungen bis hin zu Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren führen kann.

    Sämtliche fettarmen Milchprodukte gehören für immer aus dem Speiseplan verbannt und ersetzt durch gesunde Fette wie Butter, Sahne, 40%igen Käse, Fisch, gesunde Öle, Nüsse und Fleisch in Maßen.

    Viele Menschen nehmen viel zu viele Tabletten, die die empfindliche Magenschleimhaut angreifen und später Nieren, Herz und Leber schädigen. Mehr als 3 verschiedene Tabletten sollte niemand langfristig einnehmen. Der Schaden ist da meist größer als der Nutzen.

    Auf Blutdrucksenker, Insulin, Metformin, gelegentlich und kurzfristig Schmerzmittel, Antibiotika oder Cortison kann kaum jemand verzichten. Sie sind im akuten Stadium sehr hilfreich und nützlich. ASS, der bei älteren Leuten so beliebte Blutverdünner schlägt sich bei vielen auf den Magen und führt manchmal zu Blutungen in Magen und Darm. Längerfristig sollte jeder, der Tabletten nimmt, immer wieder überdenken, ob er sie noch braucht oder vielleicht eine Ernährungs- oder Lebensumstellung, die Einnahme von Vital- und Mineralstoffen nicht besser ist.

    Protonenpumpenhemmer Pantoprazol und Omeprazol – teuflischer „Magenschutz“

    Pantoprazol und Omeprazol als Magenschutz zu bezeichnen ist ein wunderbarer Werbegag der Pharmaindustrie. Pantoprazol verhindert eine übermäßige Produktion von Magensäure, schützen tut es vor gar nichts, außer, dass ätzendes Sodbrennen weg ist. Der Preis ist hoch. Denn Magensäure spaltet Eiweiße auf, die später zu Aminosäuren und anschließend Haut, Bindegewebe, Muskeln, Knochen, Blut, Hormone umgewandelt werden.

    Im Magen wird durch den Intrinsic Faktor Vitamin B 12 gebildet. Die Nebenwirkungen von Pantoprazol und Omeprazol sind lang und im wahrsten Sinne des Wortes „teuflisch“.

    Durch Pantoprazol und Omeprazol können Vitamine, Magnesium, Kalzium allen voran und viele wichtige Mikronährstoffe nicht mehr aufgenommen werden, weshalb es zu Nervenstörungen, Darmproblemen, Kribbeln, Blutarmut, Konzentrationsstörungen, Lähmungen bis hin zu Depressionen kommen kann. Bakterien, Viren und Schadstoffe werden durch die Salzsäure des Magens weitgehend abgetötet. Bei zu wenig Salzsäure kann es zu Blähungen, Durchfall, Entzündungen kommen.

    Studien haben gezeigt, dass Pantoprazol und Omeprazol das Demenzrisiko um 44 % erhöhen

    Auch gehen diese Protonenpumpenhemmer auf Herz, Leber und Nieren. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht sich ebenso wie die Gefahr von Knochenbrüchen, da Kalzium, Magnesium und viele Spurenelemente fehlen.

    Meine Meinung: Pantoprazol ist keine Lösung, höchstens für kurze Zeit, die dazu genutzt werden sollte, die Ursachen von Sodbrennen zu beseitigen.

    Ärger, Sorgen und Stress – die psychische Seite von Sodbrennen

    Eingefressener Ärger schlägt sich von der psychischen Seite besonders auf den Magen. Das weiß der Volksmund schon lange. Wer sich den Ärger nicht bewusst macht und sein Leben hin zu mehr Harmonie verändert, wird auch mit noch so gesundem Essen sein Sodbrennen nicht loswerden.

    Sodbrennen oder Reflux ist die Vorstufe zu Erkrankungen von Darm, Organen, Hormonsystem, Knochen und Gelenke. Daher sollte es ernst genommen und so lange etwas dagegen getan werden, bis es wieder verschwindet.

    Besonders bei Sodbrennen gilt: Körper, Geist und Seele parallel behandeln

    Wie geht das? Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Heilpraktiker oder nutzen Sie das kostenlose Telefongespräch!

  • 10 kg, 20 kg, 30 kg abnehmen? Wie geht das?

    10 kg, 20 kg, 30 kg abnehmen? Wie geht das?

    Weihnachten ist vorbei, Reue, Frust und zu viel Gewicht sind da. Dazu gesellen sich oft Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, depressive Verstimmungen und eine entsetzliche Müdigkeit.

    Wäre es nicht schön, endlich 10, 20 oder gar 30 kg abzunehmen. Nur wie?

    Wenn Sie #schlapp, #erschöpft, #müde oder #depressiv sind, ist das schwierig. Denn zum Abnehmen gehört eine gehörige Portion Motivation, was von movere, also sich bewegen, anregen, antreiben kommt. Wer soll sich bewegen, wenn er so erschöpft ist und dazu auch noch Sport treiben oder auf Essen verzichten soll?

    Zudem tut alles weh, die Beine sind schwer, die Knie schmerzen und die Lust auf Süßes ist nicht zu bändigen. Viele Diäten in der Vergangenheit haben mit noch mehr Gewicht und noch mehr Frust geendet.

    Diäten sind sinnlos

    Wenn sie nicht ein Leben lang eingehalten werden. Sobald Sie die Diät beenden, kommt das Gewicht, das Sie mühsam abgenommen haben schneller zurück als Ihnen lieb sein kann.

    Langsam und stetig abnehmen ist die einzige Möglichkeit, um auf Dauer ein gesundes Körpergewicht zu erreichen.

    Etwas Disziplin gehört natürlich dazu. Denn alte Gewohnheiten zu verändern ist nicht einfach. Am besten geht es mit neuen und besseren Gewohnheiten. Dann verschwinden die alten Gewohnheiten von selbst und werden ersetzt. Stellt sich der erste Erfolg ein, macht es Spaß weiterzumachen.

    Die Richtung muss stimmen

    Es gibt Hunderte verschiedener Diäten, die allesamt darauf ausgerichtet sind zu hungern – und das macht Abnehmen so schwierig, denn niemand hungert auf Dauer freiwillig. Dabei widersprechen sich Abnehm- und Diätempfehlungen extrem. Die einen schwören auf Paleo, die anderen auf Vegan, wieder andere auf Stoffwechselkuren, Intervallfasten, Krautsuppen, Obstkuren oder Heilfasten. Allen diesen Diäten ist eines gemein: Sie funktionieren auf Dauer bei niemandem und sind auf Dauer ungesund.

    Wie geht abnehmen?

    Ganz einfach: Langsam und stetig. Und genau umgekehrt zu dem, was wir alle bisher gelernt haben. Denn wir haben gelernt, wer dick ist, isst zu viel und das stimmt nur teilweise. Richtig muss es heißen: Er isst zu viel von den Lebensmitteln, die ihn dick werden lassen und zu wenig von denjenigen Lebensmitteln, die ihn schlank und gesund machen oder erhalten.

    Warum viele Menschen ein Leben lang schlank bleiben und was Sie daraus lernen können

    Wer ein Leben lang schlank bleibt hat intuitiv alles richtig gemacht und sich kaum um immer neue Ernährungsregeln geschert, denn was gestern galt gilt heute längst nicht mehr und was heute als richtig erachtet wird ist morgen Schnee von gestern.

    Verlassen Sie sich auf Ihr natürliches Gespür – nur so können Sie langfristig abnehmen

    Vergessen Sie sämtliche Ernährungsempfehlungen – sie sind allesamt Unsinn. Jeder Stoffwechsel ist einzigartig und braucht eine eigene nur für ihn selbst passende Ernährungsweise. Was für den einen richtig ist, ist für den anderen falsch. Daher wissen nur Sie ganz alleine, was Ihnen guttut und beim Abnehmen hilft.

    Sport und Abnehmen – Nicht alle schlanken Menschen sind sportlich

    Nicht alle dicken Menschen sind unsportlich, genauso wenig wie alle schlanken Menschen täglich Sport machen. Etwas Bewegung reicht zusammen mit der individuell passenden Ernährungsweise, um das sog. Normalgewicht zu erreichen.

    Das Ziel: Normalgewicht

    Normalgewicht ist genauso individuell wie der Stoffwechsel. Wer sich wohlfühlt, gesund und beweglich ist, muss keinen idealen BMI haben. Der #BMI ist eine sinnfreie Bewertung, die niemandem hilft.

    Arnold Schwarzenegger ist fettsüchtig

    Sagt zumindest sein BMI, der über 30 ist. Damit ist Arnold Schwarzenegger fett. Muskeln sind schwer und brauchen viel Energie. Arnold Schwarzenegger ist muskulös, nicht fett.

    Arnold Schwarzenegger hat sich wenig um wissenschaftliche Beweise geschert, er hat auf sein Gefühl gehört und ist so zu dem geworden, was er heute ist. Seinen Muskelaufbau hat er durch Intuition, Durchhaltewillen, der dazu passenden Ernährung und klarerweise sehr viel Sport erreicht.

    Er wusste vor 40 Jahren, wie wichtig die zu seinem Sport passende Ernährung ist und sagte dazu: Training ohne sportgerechte Ernährung ist wie ein Feld zu pflügen und nicht zu säen. Dann wächst auch nichts.

    Für Arnold Schwarzenegger war klar: Vitamine und Mineralstoffe aus natürlichen Quellen in Verbindung mit Eiweiß in Form von Fleisch, Fisch, Eiern sind die beste Ernährungsform. Für ihn waren 2,2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht täglich notwendig.

    Alle paar Stunden trank er Proteinshakes mit rohen Eiern und Bananen und nahm zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzung. Er weiß bis heute, wie wichtig gesättigte Fettsäuren sind und hat sich nie von Ernährungspäpsten beeinflussen lassen.

    Seine Intuition gibt ihm bis heute Recht

  • Immer und immer wieder: Husten, Schnupfen, Mandelentzündung, Blasenentzündung?

    Immer und immer wieder: Husten, Schnupfen, Mandelentzündung, Blasenentzündung?

    Vitamin C – Mangel als Hauptgrund?

    Doppelt so viele Menschen sind derzeit krank wie noch 2019. Eine riesige Belastung für die Erkrankten und deren Arbeitskollegen und Familien.

    Gründe für den überaus hohen Erkrankungsstand gibt es viele. Einer davon mag sein, dass unser Immunsystem die letzten 3 Jahre durch das Tragen von Masken zu wenig geschult war. Der andere Grund liegt vermutlich am Krieg in der Ukraine. Doch dazu später mehr.

    Eiweißdefizite und Vitalstoffmangel machen krank

    Wie ich schon oft berichtet habe, leiden wir in Deutschland fast alle an einem ausgeprägten Eiweiß- und Vitalstoffmangel. Außer Vitamin C fehlen uns alle lebensnotwendige Vitalstoffe, die uns gesund und fit halten.

    Vitamin C – Mangel – woran erkennst du ihn?

    Denn: Vitamin C ist Teil des Kollagens, welches Bestandteil von Haut, Bindegewebe, Haar, Blutgefäßen und Knochen ist

    Auch hier fehlt das wichtige Kollagen, damit die Haut glatt und gesund bleibt

    Kollagen ist Teil der Haut und wichtig für die Querverbindungen und für gesunde, glatte Haut. Ohne Vitamin C wird Haut rau und brüchig und zudem altert sie vorzeitig.

    Ohne Vitamin C wird zu wenig Kollagen gebildet; Entzündungen werden begünstigt

    Gelenke bestehen aus Kollagen, ohne Vitamin C fehlt Kollagen, Knorpel baut sich ab

    Arthrose in den Fingern hat mit einer Schilddrüsenunterfunktion und Vitamin C Mangel zu tun. Unsere Hormondrüsen brauchen Vitamin C, um optimal zu funktionieren.

    neben Vitamin C fehlt hier vor allem Vitamin D

    Ohne ausreichend Vitamin C kann Kollagen als Hauptbestandteil von Knorpel nicht aufgebaut werden

    Vitamin C säuert den Urin an. Ist der Urin zu basisch kommt es immer wieder zu Harnwegsinfekten. Eine Woche lang täglich 1g reines Vitamin C kann Abhilfe schaffen.

    Vitamin C braucht der Körper zu Herstellung von Gallensäuren. Fehlt Gallensäure wird Fett schlecht verdaut.

    Vitamin C ist wichtig zur Herstellung von ATP – der Energie in den Zellen. Fehlt ATP, fühlen Sie sich schlapp und müde

    Vitamin C wird vor allem in den Nebennieren gespeichert und dort wird viel davon verbraucht. Die Nebennieren produzieren Adrenalin und Cortisol. Diese Hormone sind wichtig, um für sich zu kämpfen und Probleme anzugehen. Fehlt Cortisol kann es zu Burnout und Depressionen kommen. Probleme verstärken sich, da sie nicht gelöst werden.

    Vitamin C reguliert die Freigabe von Fettzellen, ohne ausreichend Vitamin C kann sich vor allem Bauchfett nicht abbauen.

    Und last but not least

    Das Immunsystem ist geschwächt und du bist immer wieder krank oder erholst dich lange nicht von Atemwegsinfektionen, Husten, Fieber, Erkältungen, Mandelentzündungen.

    und schützt uns vor Schwermetallen, Viren und Keimen. Die Ukraine brennt und wir atmen Schwermetalle aus Bomben und giftigen Rauch ein. Die Ukraine ist nur 2 Flugstunden von uns entfernt.

    Vitamin C wird aufgrund der Eigenschaft als Radikalenfänger als Konservierungsmittel verwendet. Das verhindert, dass beispielsweise Äpfel oder Bananen oxidieren, also braun werden.

    Ascorbinsäure, Tyrosinase, Bioflavonoiden, K-Faktoren, Jod.

    Künstliches Vitamin C, also Ascorbinsäure, enthält weder Tyrosinase, noch Bioflavonoide noch K-Faktoren oder Jod. Daher ist natürliches Vitamin C der künstlichen Ascorbinsäure auf jeden Fall vorzuziehen.

    So wichtig ist Vitamin C. Doch fast immer fehlen alle Vitalstoffe. Das mag der Grund dafür sein, dass die Menschen derzeit so krank sind wie lange nicht. Der Ukraine-Krieg mit all seinem giftigen Rauch, den wir täglich einatmen wird so schnell nicht zu Ende sein. Mehr denn je benötigen wir Vitamin C, sämtliche B-Vitamine und Mineralstoffen.

    Beginnen wir doch mit Vitamin C.

  • Arthrose und Psyche – wie hängen sie zusammen?

    Arthrose und Psyche – wie hängen sie zusammen?

    Arthrose beginnt meist mit Rückenschmerzen und einem verspannten Nacken. Im Laufe der Zeit dehnen sich die Rückenschmerzen aus und können einen Bandscheibenvorfall auslösen oder durch die starke Spannung im gesamten Rücken den Ischiasnerv einquetscht. Das ist sehr schmerzhaft und in manchen Fällen nur noch durch eine Operation zu lösen.

    Stress, Kummer, Sorgen, Ängste – was haben sie mit Arthrose zu tun?

    Der Volksmund beschreibt die psychischen Ursachen für Krankheiten sehr gut. Gelernt hat der Mensch durch Beobachtung, nicht durch ein Medizinstudium. Wer kennt das nicht:

    Und vieles mehr…

    Schon immer haben Menschen die Zusammenhänge zwischen körperlichem Leid und Sorgen, Nöten, Kummer, Überlastung und Ängsten beobachtet.

    Das war und ist klug, denn es ist bis heute die richtige Schlussfolgerung. Krankheiten haben Ursachen. Auch Arthrose hat psychische Ursachen. Bei dem einen ist es der Rücken, beim anderen die Knie, bei wieder anderen die Hüften oder die Schultern.

    Grundsätzlich ist Arthrose eine Ganzkörpererkrankung. Dennoch ist häufig das ein- oder andere Gelenk besonders betroffen.

    Körper, Geist und Seele parallel behandeln

    Das gilt insbesondere für Arthrose. Meiner Erfahrung nach gibt es immer einen psychischen Anteil an der Entstehung von Arthrose. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Die Frage ist, wo beginnen? An den körperlichen Ursachen der Arthrose wie Mangelernährung, zu hoher Zuckerkonsum oder jahrelange Übersäuerung oder die psychische Ursache finden und abstellen oder auflösen?

    Arthrose körperlich oder psychisch?

    Im Prinzip ist es egal, wo jemand anfängt. Wichtig ist, dass er anfängt. Die Königsdisziplin ist, Körper, Geist und Seele parallel behandeln.

    Wer die Ursachen von Arthrose versteht und Zusammenhänge erkennt, kann selbst sehr viel tun, dass er gesünder wird. Das Leben in der Gegenwart kann jeder verändern. Dazu ist eine genaue Betrachtung nötig. Ist der Job der richtige, die Partnerschaft okay, Sorgen und Existenzängste begründet? Was lässt sich ändern?

    Arthrose als Folge von Stress

    Stress ist alles, was den Körper besonders fordert und kurzfristig auf Kampf und Flucht einstellt. Dazu schüttet die Nebenniere vermehrt Cortisol aus. Ist der Stress vorbei beruhigt sich das System und alles ist gut.

    Wird Stress zur Dauerbelastung übersäuert der Körper, kristallisiert die Säuren und lagert sie in Gewebe und Gelenke ein. Die Muskeln verspannen und verkürzen, der Druck auf die Gelenke erhöht sich und Säurekristalle zerreiben die Knorpel. Das ist die Sehr-Kurz-Version.

    Die Lösung: Den Stress beenden, die Säuren mit geeigneten Mitteln binden und aus Gewebe und Knorpel holen. Das ist auch die Sehr-Kurz-Version.

    Arthrose als Folge von Schock

    Schock ist ein plötzliches extremes Erschrecken, das kurzzeitig das menschliche System in ein Super-Notprogramm umschaltet, bei dem es nur um Eines geht: Ums Überleben. Dazu schüttet die Nebenniere Adrenalin aus, was uns kurzzeitig übermenschliche Kräfte verleiht. Das ist der Grund dafür, dass schwerverletzte Menschen nach Unfällen mit gebrochenen Gliedmaßen und großen Wunden trotzdem noch gehen können und kaum bluten. Ein Schock kann tödlich enden, wenn die Adrenalin-Produktion nicht wieder eingefangen wird und Rettung kommt.

    Schock als Reaktion auf schreckliche Nachrichten wie Tod oder schwere Krankheit eines geliebten Menschen, plötzlicher finanzieller Ruin, Kündigung aus heiterem Himmel und ähnlichem löst dieselbe Stressreaktion mit erhöhter Adrenalinausschüttung aus.

    Arthrose als Folge eines Traumas

    Ein Trauma ist nichts anderes als eine Wunde, eine Verletzung, die nie verarbeitet wird, weil sie so schlimm ist. Das kann sexueller Missbrauch sein, fehlende Vater- oder Mutterliebe, Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz oder Existenzangst.

    Traumen erzeugen Angst und Angst aktiviert das Kampf- und Fluchthormon Cortisol. Cortisol steigert Herzschlag- und Blutdruck. Blut und Zucker versorgen die Muskeln und werden aus den Verdauungsorganen abgezogen. Hört die Angst nicht auf, verkrampfen die Muskeln und der Körper übersäuert. Wieder kristallisiert die Säure und lagert sich in Gewebe, Muskulatur und Gelenke ein.

    Stress, Schock und Trauma – die psychischen Ursachen der Übersäuerung

    Wer körperlich sehr gesund ist kann mit Stress, Schock und Trauma umgehen und mit der Zeit die schreckliche Erfahrung als Erinnerung ohne Emotion ablegen. Ist der Stress zu übermächtig, der Schock zu tiefgreifend oder das Trauma besonders schlimm, legt er Schock, Trauma oder Stress in die Tiefen seines Unterbewusstseins ab. Wie eine Datei auf dem Computer speichert er die Daten ab. So bleibt ein Dauerstress aus dem Unterbewusstsein. Das kostet Kraft und führt zu dauerhafter Übersäuerung.

    Besonders betroffen sind diejenigen Gelenke, die damit in Verbindung stehen. Also der Rücken für eine besonders schwere Last, die Kniee für eine Zeit, in der man die traumatische Situation nicht „durchstehen“ konnte. Die Hüften für jegliches Fehlen von Lebensfreude, die Schultern für die Last, die unerträglich war und so weiter.

    Jedes Gelenk hat so seine ganz eigene Geschichte.

  • Wunschgewicht oder: Die Henne und das Ei – wer war zuerst da?

    Wunschgewicht oder: Die Henne und das Ei – wer war zuerst da?

    Abnehmen und gesund werden oder gesund werden und abnehmen?

    Meiner Erfahrung nach gehören Abnehmen und Gesund werden zusammen. Wer etwas übergewichtig ist und sich dabei gesund fühlt, lebensfroh und gelassen, der sollte sich glücklich schätzen und genauso weitermachen wie bisher. Er hat fühlbar alles richtig gemacht. Viele Menschen sind unglücklich mit ihrem Übergewicht. Und zwar deshalb weil sie das Übergewicht verantwortlich machen dafür, dass sie sich so elend fühlen. Ich glaube nicht, dass es nur das Gewicht ist, das beispielsweise Rücken- oder Knieschmerzen macht. Schlanke Menschen haben dieselben Schmerzen. Schlanksein schützt also nicht gegen Kranksein.

    Das Metabolische Syndrom, Übergewicht und langsamer Stoffwechsel

    Die Medizin hat Metabolisches Syndrom so definiert: Fettstoffwechselstörung, dicker Bauch, Diabetes 2 und hoher Blutdruck. Das ist gefährlich lt. Medizin, denn diese Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

    Ich habe das sog. Metabolische Syndrom erweitert, denn stark übergewichtige Menschen erzählen allesamt von ähnlichen Beschwerden. Ganz typisch für sie sind Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Atemnot, die sie vor allem beim Treppensteigen spüren ebenso wie sie anfänglich die Knieschmerzen vor allem beim Treppensteigen bemerken. Schwere Beine, Lymphödeme und manchmal sogar Lipödeme sind oft mit dabei. Verstopfung, Durchfall oder beides im Wechsel verbunden mit Sodbrennen gehören auch mit dazu. Fast alle fühlen sich total erschöpft bis hin zur Depression.

    Die meisten behandelnden Ärzte verordnen Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Wassertabletten, Pantoprazol, Metformin und bei Bedarf Schmerzmittel und Stützstrümpfe. Sie raten: Abnehmen und Sport treiben. Da habe ich sofort das Bild von The Biggest Loser vor mir, da werden dicke Menschen derartig gequält und gedemütigt, dass ich bei solchen Sendungen sofort ausschalte. Wie immer meine Meinung dazu: Hungern und Sport ist genau das, was diese Menschen nicht brauchen. Ich finde, es geht genau anders herum. Ob Sie das nun glauben oder nicht. Ich finde, diese stark übergewichtigen Menschen sollten keinen Sport treiben, erlaubt sind kleine Spaziergänge und leichte Bewegung. Statt zu hungern sollten sie essen. Aber gemäß ihrem Stoffwechseltyp und Drüsentyp. Alle schwer übergewichtigen Menschen sind Eiweißtypen, unterscheiden sich jedoch in den Drüsentypen. Entweder Nebenniere oder Eierstöcke oder die Hypophyse sind diejenigen Drüsen, die unterschiedlich dominant sind. Schilddrüsentypen nehmen selten zu, die lasse ich deshalb aus. Nebennierentypen nehmen mit Kaffee zu und Ovarientypen, wenn sie Milchprodukte essen. Nicht alle aber viele.

    Vor Corona bot ich zusammen mit meiner Assistentin Dani alle 14 Tage einen Wunschgewicht-Kurs an. Bewusst nannte ich diese Kurse nicht Abnehmkurse. Zu Beginn des Kurses bestimmten wir den jeweiligen Drüsen- und Stoffwechseltyp und die dazu passende Ernährung. Die Teilnehmer durften alles essen. Und bei mir galt wie immer: Essen hat 3 Aufgaben: Es muss schmecken, satt machen und die Zellen gesund ernähren. Aus meiner Sicht war das Konzept sehr einfach. 3 Mahlzeiten pro Tag, immer 5 Stunden Pause dazwischen, sich nach schmackhaftem Essen gesund und satt fühlen. Für die Teilnehmer war es schwieriger als von mir gedacht.

    Kann einfach schwierig sein?

    Ja, kann es. Was haben wir von unseren Kursteilnehmern erfahren? Übergewichtige Menschen haben fast alle Diäten durch mit dem Ergebnis, dass sie meist scheitern und nach der Diät schwerer sind als davor. Sie haben geradezu panische Angst vor Fett, essen vorwiegend Magerquark, Magerjoghurt, mageren Käse und trinken Magermilch. Sie essen viel Obst, da sie von allen Seiten hören, dass Obst gesund ist und wenig Kalorien hat. Die meisten von ihnen frühstücken nicht. Eier essen sie wegen Cholesterin kaum, Wurst ist fett und ungesund und Schweinebraten der Inbegriff ungesunden Essens. Wenn Fleisch, dann Hähnchenbrust. Alle Wunschgewicht-Teilnehmer wussten, wie gesund Fisch ist, gegessen haben sie ihn trotzdem nicht. Das war sehr interessant. Wie immer habe ich von meinen Patienten gelernt. Ihnen sei hier nochmal Dank.

    Essen aus Frust, Stress und Angst – meine 1. Erkenntnis

    Wer nicht abnimmt, dann aus folgenden Gründen: Die ständige Angst vor weiterer Gewichtszunahme verhindert, dass Übergewichtige aus Lust und Freude nach ihrem ganz persönlichen Bedürfnis essen. Da sie von Glaskugel-Ernährungswissenschaftlern, den Marketingprofis der Nahrungsmittelindustrie und den Medien ununterbrochen hören, wie schlimm Fett und Fleisch ist, essen sie vorwiegend Kohlenhydrate und Zucker, was die eigentlichen Dickmacher sind. Die Angst vor nahrhaftem Essen ist ebenso tief in ihrem Bewusstsein wie in ihrem Unterbewusstsein abgespeichert. Es ist ihnen nicht klar, dass sie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate im Verhältnis 30/20/50 brauchen. Sie wissen auch nicht, dass Fertigprodukte wahre Zuckerbomben sind, ebenso wenig wissen sie, dass in fettarmen bzw. Light-Produkten die Fette mit Kohlenhydraten ersetzt werden. Für die Industrie ist das ein sehr gutes Geschäft, da Kohlenhydrate billiger sind als Eiweiß und Fett. Kohlenhydrate füllen, aber machen nicht satt. Übrigens sind meine Erkenntnisse nicht wissenschaftlich bewiesen. Es sind lediglich meine Erkenntnisse.

    2. Erkenntnis: Wer abnehmen will, braucht Nährstoffe

    Denn nur wer satt ist und nicht nur voll hat genügend Nährstoffe aufgenommen. Wer nicht satt ist, hungert ständig nach den Nährstoffen, die ihm fehlen. Wer gestresst ist, braucht mehr Nährstoffe. Daher sind die wichtigsten Partner zum Erreichen des Wunschgewichts: Nährstoffe und Entspannung.

Heilpraktikerin Barbara Schütz
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