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Der langsame Weg in die Arthrose

Nahaufnahme eines Ellbogens mit sichtbarer Schwellung des Gelenks

Die Arthrose entwickelt sich in ganz langsamen Schritten. Lange bemerkt sie niemand. Und wenn sie bemerkt wird, unternimmt keiner etwas dagegen. Der Körper ist ein einzigartiges Wunderwerk und gleicht vieles aus. Unser Immunsystem ist sehr schlau und schützt uns vor Erregern, verteidigt uns, heilt kleine und große Wunden. Macht uns fast ohne unser Zutun wieder gesund.

Wie oft sind Kinder krank, rotzen, husten, haben Durchfall und erholen sich schnell wieder. Sie wachsen und gedeihen, egal was sie essen und werden groß.

In der Jugend essen wir ungesundes Zeug, rauchen, feiern, trinken zu viel, schlafen und bewegen uns zu wenig. All das verzeiht unser Körper und erholt sich schnell wieder.

Stress und Überforderung

Das geht so lange gut, bis wir anfangen „abzubauen“. Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen sind die ersten Anzeichen. Oft fühlen sich Jugendliche schon schlapp, müde, gereizt, antriebslos und überfordert. Das heißt dann „Stress“.

Der erste Schritt Richtung Arthrose ist getan: Lebenswichtige Vitalstoffe fehlen. Der Körper holt sie aus dem Bindegewebe und damit aus den Knorpeln. Im Gegenzug lagert er überschüssige Säuren in kristallisierter Form ins Gewebe ein. Zuerst links und rechts der Wirbelsäule, im Nacken, im unteren Rücken. Als Folge verkürzen sich die Muskeln, was zu Verspannungen führt.

Wer jetzt nicht entsäuert, was an dieser Stelle noch sehr einfach ist mit etwas Kaisernatron oder Bullrich-Salz, Kohletabletten etc., geht den Weg in die Arthrose weiter.

Die richtige Ernährung bei Arthrose

Und wer auch noch zu viele Kohlenhydrate (Zucker, Obst, Brot, Nudeln…) und zu wenig Eiweiß und gesundes Fett isst, verhungert vor „vollen Tellern“. Viele nehmen dadurch auch noch an Gewicht zu, weil der ausgehungerte Körper ständig nach Nahrung verlangt, die ihn nährt und versorgt. Solange er die nicht bekommt, sucht er… Und sucht er… und isst und isst…

Um gesund zu bleiben, brauchen wir zu Protein und Fett auch viele Vitamine. Wer hier Magerprodukte und Obst isst, hat vergessen, dass viele Vitamine fettlöslich sind, also nur zusammen mit Fett für den Körper verwertbar sind. Wer dauernd Hunger hat, ernährt sich falsch. Ganz einfach.

Wenn die Knorpel hungrig sind

So werden wir schlapp, müde, antriebslos, nehmen zu und die Knorpel hungern. Gelenke sind für unseren klugen Körper, unser kluges Immunsystem lange nicht überlebenswichtig.

Wenn das Kreuz wehtut ist das unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich. Also bekommen erstmal die lebenswichtigen Organe die kostbaren Nährstoffe und die Knorpel müssen hungern. Wer hungert, nimmt ab. Das ist bei unseren unzähligen Knorpeln nicht anders.

Da wir Menschen nie so viel zu essen hatten wie in unseren Zeiten, ist der Körper sparsam und sorgt für schlechte Zeiten vor. Er wandelt das unbrauchbare Essen in Mastfett und Säure um. Die Säure spürt man, da sie Muskeln verkürzt und Knorpel über die vielen Jahre hin zerreibt.

Das Mastfett ist immer deutlicher an den Speckpolstern, am dicken Bauch, je nach Typ, zu sehen.

Der Stoffwechsel wird langsamer und die Schmerzen schlimmer

Das macht noch müder, schlapper, unbeweglicher. Schilddrüse und Leber sind überfordert. Das Übergewicht belastet vor allem die Kniee, die Sprunggelenke, den Rücken, die Hüften.

Spätestens jetzt beginnt die Arthrose. Beim Treppensteigen tun die Kniee weh und morgens dauert es eine Zeit lang bis man sozusagen „in die Gänge“ kommt.

Jetzt ist es allerhöchste Zeit gegenzusteuern. Aber wie?

Während anfangs entsäuern mit Bullrich-Salz etc. reicht, muss hier die Ernährung dringend umgestellt werden. Obst, Magerprodukte, Süßkram, Kuchen, Brot, Nudeln müssen durch hochwertige Proteine, gesunde Fette und gesunde Kohlenhydrate ersetzt werden. Dazu muss noch mehr entsäuert werden. Bullrich und Kaiser-Natron reichen jetzt nicht mehr.

Schilddrüse und Leber sind die für den Stoffwechsel wichtigen Organe. Die Schilddrüse ist unterversorgt, die Leber überlastet.

Gesund Ernährung und Nahrungsergänzung – ein kräftiges Duett

Die Schilddrüse braucht Jod, Zink, Selen. Die Leber Bitterstoffe, um besser arbeiten zu können. Bei den meisten Menschen geht’s hier ohne Nahrungsergänzung nicht mehr. Was dem Körper über Jahre gefehlt hat, kann er kaum mehr über „gesundes“ Essen aufnehmen.

Manchmal sind Schilddrüse und Leber in einem so schlechten Zustand, dass zusätzlich Homöopathie notwendig ist.

Die Arthrose wird immer deutlicher spürbar. Die Schmerzen nehmen zu. Das Übergewicht wird zum Problem. Schilddrüsentabletten werden verordnet, vielleicht schon Blutdrucksenker, Diabetesmittel, Blutverdünner. Und ja: Schmerzmittel wild gemischt zum Einnehmen, zum Einreiben, als Pflaster…

Der Weg zurück geht immer noch. Doch nun müssen alle Register gezogen werden…

Wie geht das? Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Ohne professionelle Unterstützung ist der Weg aus der Arthrose schwierig oder gar unmöglich.


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Heilpraktikerin Barbara Schütz
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