Warum sich die Entgleisung des Säure-Basen-Haushalts als erstes in Rückenschmerzen äußert
Rückenschmerzen kennt wohl jeder. Die meisten Krankschreibungen erfolgen aufgrund von Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Unfällen und psychischen Erkrankungen. Das sollte zu denken geben.
Die Erklärung für Rückenschmerzen ist regelmäßig eine Fehlhaltung, zu schwere Arbeit, zu viel Sitzen, zu wenig Bewegung, Übergewicht, die moderne Arbeit vor dem Bildschirm oder das Alter.
Die Behandlung ist einfach: Schmerztabletten, Physiotherapie, eine Schmerzspritze und der Rat, abzunehmen und Sport zu machen.
Schmerzspritzen sind im akuten Fall sehr wirkungsvoll, der Schmerz ist weg – fürs Erste. Oder Schmerztabletten für einige Zeit. Wer Glück hat, bei dem verschwinden die Schmerzen bevor er süchtig ist nach Schmerztabletten. Wenn die Rückenschmerzen nach 3 Wochen nicht weg sind, wird es schwierig.
Die Gründe für Rückenschmerzen sind so vielfältig,
so unterschiedlich, dass es fast unmöglich scheint, die Ursache zu finden und wirkungsvoll auszuschalten. Schmerztabletten und Schmerzspritzen schalten das Symptom aus, nicht aber die Ursache. Die liegt oft tief. Sie kann an falscher Ernährung liegen, an Nährstoffmangel, an Ärger, Frust, Sorge, Angst, an den Hormonen, am Kiefer, in den Zähnen, an einer Schwermetallbelastung, an alten Virusherden, an Gewebsentzündungen irgendwo im tiefen Inneren des Körpers und vielem mehr.
Im einfachsten Fall ist es eine Übersäuerung des Gewebes. Auf Stress jedweder Art reagiert der Körper mit einer Übersäuerung. Das ist meine Beobachtung. Kann die Säure nicht abgebaut werden, kristallisiert sie und lagert sich so wie Salzkristalle ins Gewebe ein, also in Muskeln, Sehnen und Bänder. Diese werden unelastisch, verhärten und verkürzen sich.
Der kluge Körper lagert Säurekristalle entlang der Wirbelsäule ein
Wenn der Rücken sich steif und unbeweglich anfühlt und der Nacken schmerzt, dann ist es die im Nacken und oberen Rücken kristallisierte Säure, die man fühlt. Der Körper ist klug genug, Säuren dort abzulagern, wo sie am wenigsten stören – im Nacken und entlang der Wirbelsäule. Dort ist viel Platz, viel Fett- und Muskelmasse und keine wichtigen Organe. Dies gilt für die einfachen Fälle.
Richtig schlimm wird es meist erst dann, wenn die Lendenwirbelsäule betroffen ist. Hexenschuss, Ischias und schlimmstenfalls ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule zwingen die Betroffenen dazu etwas zu unternehmen. Manche stellen ihre Ernährung um, nehmen ab, bewegen sich mehr oder machen Yoga, gehen ins Fitness-Studio oder schwimmen regelmäßig – das hilft fast immer.
Noch besser wäre es meiner Meinung nach, zu entsäuern. Das geht anfangs ganz einfach und schon nach 1-2 Wochen lassen die Schmerzen nach, das Gewebe wird weicher und elastischer. Apotheken beraten dazu und haben verschiedenste Mittel gegen Übersäuerung.
Bereits 1840 wurde Natriumhydrogencarbonat entdeckt und seither bei Sodbrennen eingenommen. Das war hilfreich, natürlich und wirkungsvoll, bis es heute weitgehend durch Protonenpumpenhemmer ersetzt wird. Dabei ist es für mich die einfachste, gesündeste und billigste Möglichkeit, sowohl Sodbrennen schnell zu lindern, als auch einfache Rückenschmerzen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker dazu. Rückenschmerzen sollten immer von einem erfahrenen Therapeuten abgeklärt werden.
Wenn die Rückenschmerzen trotzdem bleiben und weder Schmerztabletten noch Spritzen noch einfache Entsäuerungsmaßnahmen helfen, wird es Zeit, die Ursache zu suchen. Denn nur wer die Ursache kennt, findet die richtige Therapie.
