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Kinderwunschbehandlungen auf dem Prüfstand

Heilpraktikerin Barbara Schütz an der Anmeldung der Praxis

Ein gesundes Baby braucht eine gesunde Mutter und diese Mutter muss gut ernährt sein

Vor 40 Jahren kam das erste künstlich gezeugte Baby in Erlangen zur Welt. Seither sind Kinderwunschbehandlungen nahezu eine Selbstverständlichkeit. Kinderwunschzentren gibt es in jeder größeren Stadt. Sie werben mit hohen Erfolgsquoten und damit, die Paare mit Kinderwunsch gut zu betreuen.

Die Wirklichkeit ist jedoch eine andere. Nur jede 4. Befruchtung ist erfolgreich. Nach 4 Versuchen gibt die Hälfte der Paare frustriert und enttäuscht auf, nachdem vor allem die Frauen durch eine körperliche und seelische Hölle gegangen sind.

Die Kosten sind hoch und die Behandlungsmethoden erschreckend einseitig.

Ich habe viele Paare, die so eine Behandlung durchgemacht haben. Die Hälfte hat nach 4 Behandlungen aufgegeben. Die andere Hälfte hat das lang ersehnte Kind. Doch weder Mutter noch Kind sind nach der Geburt gesund, fit und fröhlich.

Die Babys leiden oft an Neurodermitis, die Mütter nehmen an Gewicht zu, sind erschöpft, ausgelaugt und oftmals so deprimiert, dass sie sich an dem lange ersehnten Kind nicht so freuen können, wie sie ursprünglich dachten. Sie sind überfordert.

Wenn das Baby ständig schreit und die Mutter erschöpft ist, ist das kein Spaß. Manche Babys entwickeln Neurodermitis oder sind ständig erkältet, haben Blähungen oder schreien aus nicht ersichtlichen Gründen, was die Mütter von Arzt zu Arzt treibt.

Es ist schon eine ganz normale Empfängnis und Schwangerschaft eine Höchstleistung für eine Frau. Die stressige Hormonbehandlung und Insemination davor und die vielen Enttäuschungen haben ihre Spuren hinterlassen. Die Mütter sind geschwächt.

Von der richtigen Ernährung für sich und das Baby haben sie von ihren Ärzten nichts gehört. Die hormonellen Zusammenhänge kennen sie ebenso wenig wie die Bedeutung von Spurenelementen, Vitalstoffen, Vitaminen und Aminosäuren. Immerhin sind Hebammen wie eh und je gut informiert und stehen mit Rat und Tat, soweit sie selbst es wissen, hilfreich an der Seite der jungen Mütter.

Ärzte machen U-Untersuchungen, bei denen sie selten irgendein Problem rechtzeitig erkennen geschweige denn sinnvolle Hilfen anbieten. Das haben Ärzte nicht gelernt. Sie sind zuständig für Impfungen und für die häufigen Erkältungen und Darmprobleme der Kinder. Ihre Tipps sind wenig hilfreich. Denn ein Kind, das ständig schreit ist ein „Schreibaby“ oder „das gibt sich von selbst wieder“. Der Natur sei Dank, dass viele Probleme mit der Zeit tatsächlich verschwinden.

Sinnvoll wäre es meiner Meinung nach, schon lange Zeit vor der geplanten Schwangerschaft ein gesünderes Leben zu führen.

Es dauert ca. 2 Jahre nach dem Absetzen der Pille bis sich der Hormonhaushalt der Frau wieder normalisiert hat. In diesen 2 Jahren hat Frau Zeit genug, sich gesund zu ernähren, ihren Darm und ihr Immunsystem so fit wie möglich zu machen. Eine lange Zeit für eine junge Frau. Auch ihrem Partner wird ein gesünderes Leben guttun und eine natürliche unkomplizierte Schwangerschaft erleichtern.

In einer Zeit, in der Böden ausgelaugt sind und das täglich frisch gekochte Mittag- oder Abendessen als unwichtig erachtet wird und Nudeln jedweder Form die Hauptgrundlage einer Mahlzeit ist, ist es kaum verwunderlich, dass Menschen immer kränker werden.

Frauen, die schwanger werden wollen brauchen eine ausgewogene Ernährung, die viel Eiweiß, Ballaststoffe und Vitamine enthält. Besonders wichtig sind sämtliche B-Vitamine, die vor allem in Fleisch enthalten sind. Doch Fleisch wird immer weniger gegessen, da vegetarische und vegane Ernährung als besonders „gesund“ gilt und Tierwohl und Umwelt an erster Stelle stehen.

Nur: Der Mensch ist ein Mischköstler. Er braucht Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Wer wenig Fett isst, muss es durch mehr Kohlenhydrate ersetzen. Und wer wenig Eiweiß isst, muss ebenfalls mehr Kohlenhydrate essen. So gerät das sensible Ernährungsgleichgewicht aus dem Lot. Erst fehlt die Energie, dann Kraft und Motivation. Schließlich wird der Mensch durch die Mangelernährung krank. Immunsystem und Hormone geraten durcheinander und Schmerzen entstehen.

Je eher die Ernährung umgestellt wird, umso schneller regeneriert der Mensch.

Wie geht das? Wo sind die Fehler, wo die Mängel?


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Heilpraktikerin Barbara Schütz
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