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Fingerarthrose – vor allem Frauen leiden darunter

Nahaufnahme einer Hand mit verdickten Fingerendgelenken, wie sie bei Heberdenarthrose auftreten

Warum?

Diese Frage habe ich mir oft gestellt. 10x häufiger leiden Frauen unter Fingerarthrose als Männer. Es muss also mit den Hormonen zu tun haben.

Was hat die Wissenschaft zu Heberdenarthrose gefunden?

Sie hat in den betroffenen Fingern Schilddrüsenhormone gefunden.

Was machen Schilddrüsenhormone?

Es sind Wachstumshormone. Ohne Schilddrüsenhormone können Kinder nicht wachsen und verkümmern. Wenn sie jedoch bei älteren Menschen in den Fingern gefunden werden, ist das wohl nicht der richtige Ort.

Denn: Die kleinen Gelenke der Finger wachsen durch die Schilddrüsenhormone an der falschen Stelle über die Jahre ganz langsam weiter. Mit der Zeit quetschen die um Millimeter gewachsenen Fingerknochen die Knorpel zusammen. Es kommt zu den sogenannten Möwenflügelfingern. Wohl deshalb so benannt, weil die Fingerendgelenke kleine Flügel bekommen.

Erst wird der Knorpel nach außen gequetscht, kleine Knubbel entstehen. Da alle Arthrose-Patienten stark übersäuert sind, reißen die abgelagerten kristallisierten Säuren die empfindlichen Fingerknorpel auf.

Knorpel sind nicht durchblutet. Sie werden osmotisch versorgt

Ist der Knorpel verletzt, saugt er sich etwas mit Blut voll. Der Knorpel schwillt an, wird dick, entzündet sich. Der wenige Platz am Finger wird noch weniger. Die Fingerarthrose geht weiter. Die Schmerzen verschlimmern sich.

Von Finger zu Finger

Die Fingerarthrose beginnt an einem kleinen Gelenk und erfasst das nächste und geht weiter. Sinnvoll wäre es, etwas dagegen zu tun.

Schilddrüsenunterfunktion als Ursache für Heberdenarthrose?

Sie ist eine der Ursachen. Auch wenn die Blutwerte normal sind, haben die meisten Frauen (auch Männer) eine Schilddrüsenunterfunktion.

Thyronamine sind Transporter der Schilddrüsenhormone. Sie arbeiten entgegengesetzt zu den bekannten Schilddrüsenhormone T3 und T4. Sind sie dafür verantwortlich, dass T3 und T4 in den Fingern sind? Und aus welchem Grund?

So genau weiß das niemand. Doch klar ist:

Die Ursachen für Krankheiten sind ähnlich: Nährstoffmangel, Übersäuerung, Schwermetallbelastung, Stress.

Versteifte Finger tun nicht mehr weh

Versteifte Finger bleiben versteift. Doch es dauert lange Zeit, bis sie allmählich versteifen. Und dieser Weg ist schmerzhaft. Zeit, etwas dagegen zu tun.


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Heilpraktikerin Barbara Schütz
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