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Arthrose – die schmerzenden Gelenke und warum sie weh tun

Heilpraktikerin Barbara Schütz setzt zwei Applikatorstäbe der Magnetfeldtherapie am Knie einer liegenden Patientin an

Schmerzen entstehen durch Entzündungen. Doch woher kommen diese Entzündungen und warum spürt man sie gerade so sehr an den Gelenken? Und was haben sie mit Gelenkverschleiß zu tun?

Übersäuerung – die Ursache von Gelenkschmerzen und Arthrose?

Übersäuerung ist aus meiner Sicht und Erfahrung die Hauptursache für die Entstehung von Arthrose. Anfangs macht Übersäuerung wenig Probleme und kaum Schmerzen. Rücken- und Nackenschmerzen sind die ersten Anzeichen. Säuren kristallisieren und lagern sich bevorzugt entlang der Wirbelsäule, in Muskulatur und Bindegewebe ein. Sie haften an den Zellwänden und lösen sich von dort schwer wieder.

Kristallisierte Säuren verhärten das Gewebe, verkürzen die Muskeln und setzen sich an Sehnen- und Muskelansätzen fest. Das führt zu Schmerzen bei Bewegungen. Schließlich lagern sich die kristallisierten Säuren fest in die Knorpel ein, verursachen dort Entzündungen und zerreiben schließlich die Gelenkknorpel. Das tut richtig weh.

Durch die Übersäuerung werden Gelenke immer steifer und verhärteter, die Muskeln kürzer und die Sehnen entzünden sich, was Schmerzen auslöst.

Schmerzhafte Entzündung – das Immunsystem wehrt sich

Unser Körper versucht sich selbst zu helfen, indem er die Säurekristalle unter Eiter setzt, was heißt, es kommt zu großen Entzündungen, Schwellungen und Röte. So kann er über das Immunsystem Säuren in begrenzter Menge lösen. Allerdings ist das gerade bei Arthroseschmerzen ein Notprogramm.

Der Gichtanfall – so versucht der Körper Säuren zu lösen.

Bei Gicht ist es vor allem die kristallisierte Harnsäure, die in den Gelenken sitzt. Wenn das Gelenk voller Harnsäurekristalle ist, löst sich ein kleiner Teil durch eine sehr schmerzhafte Entzündung mit den klassischen Entzündungszeichen: Hitze, Röte, Schwellung… Und besonders gemeinen Schmerzen.

Bei akutem Gichtanfall hilft wenig

Denn der Körper braucht dieses schmerzhafte Notprogramm, um Säurekristalle zu entsorgen. Manche Ärzte spritzen Cortison in das entzündete Gelenk, was die Entzündung zurückdrängt und die Ursache verschlimmert. Denn Cortison zerstört Gewebe, Muskeln und Knorpel. Was anfangs wirkt ist später noch schlimmer. Denn Gewebe regeneriert sich nur in einem gesunden Umfeld.

Arthrose und Gicht – die Ursache sind kristallisierte Säuren

Unterschiedliche Säuren – unterschiedliche Beschwerden. Welche Schmerzen welche Säure verursacht ist bis heute unbekannt. Unbekannt ist zudem, dass eingelagerte Säuren die Knorpel zerstören und mittelfristig zu Arthrose führen.

Übersäuerung – was der Körper selber tut

Ein Gichtanfall oder Arthrose, bei der Knorpel zerrieben werden und die daraus folgenden Schmerzen sind die schlimmsten Symptome einer Übersäuerung. Doch vorher wehrt sich der Körper lange Zeit.

Manchmal sind Schilddrüse und Leber in einem so schlechten Zustand, dass zusätzlich Homöopathie notwendig ist.

Er verdünnt die Säuren und hält Wasser im Gewebe zurück, weshalb Gewebe anschwillt. Wasser hat einen neutralen pH-Wert und kann Säuren binden.

Schwere Beine sind eine unangenehme Folge von jahrelanger Übersäuerung. Als nächstes holt sich das Blut das wertvolle Calcium aus den Knochen. Calcium als Kalk ist basisch, weshalb es hilft, Säuren im besten Fall zu neutralisieren oder zumindest etwas milder zu machen, damit über Blut, Lymphe und Nieren ein Teil der flüssigen Säuren ausgeschieden werden kann.

Osteoporose und Arthrose gehen Hand in Hand

Da die Knochen hauptsächlich aus Calcium bestehen sind sie der letzte Speicher, aus dem der Körper das basische Calcium löst, um die Säurefluten, die aus Mangelernährung und Stress entstehen, zu mildern. Die Folge sind Kalkeinlagerungen in den Gefäßwänden, die oft zu Bluthochdruck, Herzschwäche und Überwässerung führen.

Die Gefäße werden mit dem eingelagerten Kalk enger und es entsteht die sog. Atherosklerose, was nichts anderes heißt, als dass Blutgefäße verkalken. Früher sprach man bei alten Menschen, die dement wurden von: Er oder sie „verkalkt“ allmählich. Heute heißt dieser Prozess Demenz oder Alzheimer. Man spricht von Plaques im Gehirn, ohne die genaue Ursache zu wissen.

Bluthochdruck und Übersäuerung

Verengte Blutgefäße und Atherosklerose führen zu Bluthochdruck. Die Gefäße sind durch den Kalk aus den Knochen, der gebraucht wird, um das Blut basisch zu halten, eng und unelastisch. So muss das Herz stärker schlagen, um Blut in Hirn, Organe und Extremitäten zu pumpen. Es gehören noch weitere Auslöser dazu. Doch Übersäuerung, kristallisierte Säuren und der Kalk aus den Knochen sind ein großer Teil davon.

Demenz und Alzheimer – die letzte Folge jahrzehntelanger Übersäuerung

Es ist zu einfach, zu behaupten, Alzheimer und Demenz kämen letztlich von einer jahrzehntelangen Übersäuerung. Vermutlich sind andere Entzündungen mit daran beteiligt. Doch Atherosklerose ist aus meiner Sicht die logische Folge von Übersäuerung, verbunden mit dem Kalkabbau aus den Knochen als nachvollziehbare Gegenmaßnahme des Körpers.

Arthrose, Bluthochdruck, Gicht, Osteoporose und Demenz – die Säure ist mit verantwortlich

Die entscheidende Frage: Wie können Sie entsäuern?


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Heilpraktikerin Barbara Schütz
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